8-Punkte-Plan

Ausbau der schulischen Basis-IT-Infrastruktur

Um die Digitalisierung in der Bildung voll ausschöpfen zu können und den IT-Einsatz an Schulen zu forcieren, gilt die schulweite Bereitstellung einer bedarfsgerechten technischen IT-Basisinfrastruktur als unbedingte Grundvoraussetzung. Zu dieser IT-Basisinfrastruktur zählen eine auf Glasfaser basierende Breitbandanbindung am jeweiligen Schulstandort sowie eine leistungsfähige und ausreichende WLAN-Versorgung in den einzelnen Unterrichtsräumen.

Die Rahmenbedingungen für den digital unterstützten Unterricht an den Bundesschulen werden bis 2023 wesentlich verbessert. Alle Bundesschulen sollen eine auf Glasfaser basierende performante Breitbandanbindung am jeweiligen Standort sowie eine leistungsfähige und ausreichende WLAN-Versorgung in den einzelnen Unterrichtsräumen aufweisen.

Drei Ausbauziele in folgenden Ausstattungsbereichen sind bis 2023 vorgesehen:

  • Glasfaseranschlüsse – Schulgebäudeanbindung – primäre Anbindung
  • Herstellung und Ausbau Inhouse-Basis-Infrastruktur – sekundäre und tertiäre Anbindung (Verkabelung im Schulgebäude)
  • WLAN/LAN-Ausstattung Unterrichtsräume

Die erste Ausbautranche mit Glasfaseranschlüssen beginnt 2020 mit 39 Bundeschulen an 32 Schulstandorten. Die Nachhaltigkeit der geplanten Investitionen soll durch Standardisierung erhöht werden, sodass künftige Erweiterungsmaßnahmen mit möglichst geringem Neuausstattungsbedarf erfolgen können. Als Grundlage für den Ausbau der technischen Infrastruktur dient die mit den Schulerhaltern gemeinsam erarbeitete Empfehlung für eine Basis-IT-Infrastruktur.

Für Pflichtschulen steht für den Breitbandausbau die Förderinitiative Breitband Austria Connect mit einer Förderquote von 90% zur Verfügung: Link zu Breitband Austria 2020