8-Punkte-Plan

Portal Digitale Schule

Das Portal Digitale Schule (kurz PoDS) wurde 2018 vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung im Rahmen der Arbeiten zum Masterplan Digitalisierung in der Bildung konzipiert. Ziel war von Anfang an die Bündelung bestehender Anwendungen, um Lehrenden sowie Lernenden und deren Erziehungsberechtigten konsolidierte und übersichtliche Information einfach bedienbar zur Verfügung zu stellen und die Unterstützung im Schulalltag auf unterschiedliche Weise. Eine Umfrage des Bundeselternverbands im April 2020 (ca. 12.000 Eltern haben teilgenommen) hat ergeben, dass die Vielzahl an bestehenden Tools und Anwendungen im schulischen Bereich zu Verwirrung und Unverständnis führt. Klare Forderung an die Politik war die Ausdünnung dieser Tools und Anwendungen und die Fokussierung auf ein Portal, mit welchem alle Tätigkeiten angesteuert werden können.

Zur technischen Unterstützung des digitalisierten Lernprozesses von Schülerinnen und Schülern und zur Begleitung durch Pädagoginnen und Pädagogen wird mit dem Portal Digitale Schule eine einheitliche Plattform mit Single-Sign-On-Funktionalität für alle wesentlichen Anwendungen für Pädagogik und Verwaltung angeboten. In einem ersten Schritt wurden das elektronische Klassenbuch WebUntis, die Lernplattformen LMS.at und Moodle-Eduvidual, Sokrates Bund sowie die Contentportale Eduthek und Edutube an das Portal angebunden. Eine Suchfunktion für Lerncontent bietet raschen Zugriff auf zahlreichen Übungsmaterialien und Lernvideos. Das elektronische Klassenbuch WebUntis ist außerdem direkt in das Portal Digitale Schule eingebunden, sodass Schüler/innen und Lehrkräften ihre persönlichen Stundenpläne im Portal angezeigt werden. Single-Sign-On erlaubt eine integrative Nutzung der angebundenen Anwendungen über das Portal Digitale Schule.

Das Portal wird seit September 2020 für alle Lehrenden und Schülerinnen und Schüler an Bundesschulen zur Verfügung gestellt. Ab Dezember 2020 ist die Erweiterung der Portalfunktionen für Erziehungsberechtigte geplant und ab Herbst 2021 sollen auch Pflichtschulen eingeladen werden, das Portal Digitale Schule zu verwenden.

Die Oberfläche des Portals ist nach den Grundsätzen der Barrierefreiheit (AA) gestaltet und kann am Desktop und auf Mobilgeräten, z. B. auf Tablets und Smartphones, angezeigt werden (Responsive Design). Das Portal sammelt keine Informationen über den Nutzer/die Nutzerin, sondern bietet eine Hilfestellung bei den täglichen schulischen Prozessen. Personenbezogene Daten, die das Portal anzeigt, existieren in vorhandenen Anwendungen und sind geschützt. Der Betrieb des Portals erfolgt durch das Bundesrechenzentrum, wo höchste Ansprüche an Datenschutz und -sicherheit bestehen. Das Portal Digitale Schule ist eine Bundesanwendung.

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